Das ewig Getrennte, das zur Einheit strebt.


Sich einander bedingende Gegensätzlichkeiten und das daraus entstehende Prinzip der Dualität tauchen bereits in den ältesten Schöpfungsmythen unterschiedlichster Kulturen auf. Diese Strukturen prägen noch immer unser Denken und scheinen zunächst im Widerspruch mit der heutigen Vorstellung einer rationalen und unbeseelten Welt zu stehen.


Vor diesem Hintergrund bilden teils abstrahierte Formen und Darstellungen naturwissenschaftlicher Phänomene, mythologischer Bildwelten und jungianischer Archetypenlehre Ausgangspunkte meiner Gegenüberstellungen, meiner skulpturalen und installativen Kompositionen.


An der Schnittstelle von Naturwissenschaft und Philosophie, von Materie und Geist, Material und Konzeption, stehen meine künstlerischen Arbeiten als in Form gebrachte Möglichkeiten.